In Barcelona können Sie viele architektonische Meisterwerke im Stil des Modernismus, zur Zeit der Renaissance bewundern. Der wohl berühmteste Einwohner der Stadt ist nicht ohne Grund der Architekt Antoni Gaudí. Die Sagrada Famila ist das berühmteste Bauwerk der Stadt. Doch es gibt noch unzählige weitere Kirchen, Parkanlagen und Plätze, die Barcelona sehenswert machen.
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Die Sagrade Família ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche befindet sich seit über 100 Jahren im Bau und wurde bis heute nicht fertig gestellt. Antonio Gaudí übernahm als Leiter 1883 den Bau der Kirche. Gaudí wollte nach eigener Angabe nach 15 Jahren den Bau abschließen. Letztendlich bastelte er bis zu seinem Tode an der Sagrada Família. Gaudí ließ sich bei der Planung und Realisierung der Kirche von der Natur leiten. Die Gestaltung der Säulen im Innenraum erinnern beispielsweise an einen Baum. Die Säulen haben einen dicken Stamm und die einzelnen Äste halten die Baumkrone. Gaudí ließ sich immer wieder neu von der Natur inspirieren, er baute also nicht nach einem strikten Plan und nach peniblen Aufzeichnungen. Diese freie Gestaltung machte den Weiterbau nach Gaudís Tod schwer, da keine konkreten Baupläne vorliegen und man nie weiß, ob dieser weitere Aufbau der Kirche auch den Vorstellungen Gaudís entsprochen hätten. Der Weiterbau wird heute mit Spenden und Eintrittsgeldern finanziert. Bevor Sie sich in den Innenbereich der Kirche begeben, sollten Sie unbedingt auch die äußere Fassade bewundern. Der detailreiche, verzierte, verschnörkelte Außenbereich fasziniert die Besucher und man kann sich kaum vorstellen welch ein Arbeitsaufwand dahinter gesteckt haben muss.
Für 6 Euro können Sie auch den Innenbereich der Kirche bewundern. Ein Besuch der Kirche lohnt sich auf alle Fälle und ist eigentlich für jeden Barcelona-Touristen ein Muss. Sie können auch die Türme der Kirche besteigen und einen herrlichen Blick auf Barcelona genießen. Der Weg nach oben über die schmale Wendeltreppe ist lang und mühsam. Für sehr heiße Tage empfehlen wir Ihnen den Fahrstuhl zu nehmen, den Sie für 1,50 Euro nutzen können.
Als Katalonien noch große Teile des Mittelmeerraums regierte, entstand die Kirche Santa Maria del Mar. Diese Kirche besticht nicht durch punkvolle Verzierungen, Gold und Schnörkeleien sondern durch ihre Schlichtheit. Farbe findet man in der der Kirche nur an den Fenstern, ansonsten ist das Bauwerk schön schlicht. Die Santa Maria del Mar wurde zwischen 1329 und 1383 erbaut und bietet einen perfekten Platz der Ruhe und der Entspannung. Die Kirche befindet sich in der Altstadt. Von der Metrostation Jaume I ist die sie gut zu erreichen.
Santa Maria del Mar ist täglich von 9-13:30 und von 16:30-20:00 geöffnet.
Die Kirche wurde unter dem Vorbild der Sacré-Cour zwischen 1902-1961 errichtet. Sie werden diese Kirche schon gesehen haben, bevor Sie überhaupt in die Nähe des Gebäudes gekommen sind, denn die Kirche steht in 500 Meter Höhe und überragt damit die Stadt. Die Kirche befindet sich auf dem Tibidabo und wird in der Nacht herrlich beleuchtet. Ein Ausflug zur Sagrat Cor ist auf jeden Fall lohnenswert, da Sie auf der Aussichtsplattform einen herrlichen Ausblick auf Barcelona bekommen. Eigentlich wurden zwei unterschiedliche Kirchen übereinander gebaut. Über dem Kirchenraum im Erdgeschoss befindet sich die runde Basilika.
Der Park ist einer der schönsten Parks der Stadt. Er ist ca. 30 Hektar groß und Sie finden hier den Zoo und das Parlamentsgebäude. Hier können Sie Abstand finden, vom Lärm der Großstadt, und ein wenig entspannen. Philipp V ließ 1715, nach seiner Eroberung der Stadt, eine Zitadelle errichten. 1870 wurde die Zitadelle in einen Park umgewandelt. Dort fand 1888 die Weltausstellung statt.
Sie können in diesem Park einen Nachmittag verbringen. Sie können bei einem Spaziergang entspannen, den Zoo oder das Parlamentsgebäude besichtigen. Außerdem finden Sie im Park auch die Cascada, einen prachtvollen Brunnen, der von Josep Fontserè und Gaudí erbaut wurde. Der Park ist ab 10 Uhr in der Früh bis Sonnenuntergang geöffnet.
Im Parc Güell finden Sie viele meisterliche Werke von Antoni Gaudí. Der Park gehört heute zu den UNESCO Weltkulturerben. Der Park ist eine Attraktion der Stadt und lockt täglich viele Touristen an. Doch in der großen Parkanlage findet sich trotz der Menschenmenge immer noch ein Platz der Ruhe. Gaudí wurde von Eusebi Güell beauftragt den Park zu bauen. Zwischen 1900-1914 wurde der Park errichtet. Er war ursprünglich als Siedlung mit Gartenanlage geplant. Architektonische Meisterleistungen von Antoni Gaudí, eingebettet in einer wunderschönen Parkanlage, kann man hier bewundern. Hauptanziehungspunkt des Parks ist die Terrasse. Vom höchsten Punkt des Parks haben Sie einen fantastischen Blick auf die Stadt.
Zur Zeit der Römer war die Plaça de Sant Jaume das Zentrum der Stadt. Heute ist der Platz politisches Zentrum von Barcelona und Katalonien. Der Platz wird im Norden und Süden von zwei großen Gebäuden begrenzt. Nördlich befindet sich die "Palau de la Generalitat", der Staatspalast. In dem Palast findet die unabhängige Regierung Kataloniens ihren Platz. Das pompöse Gebäude soll den katalanischen Stolz widerspiegeln. Südlich des Platzes befindet sich das "Ajuntament", das Rathaus von Barcelona. Sie können am Wochenende die beiden Gebäude besichtigen.
"Plaça del Rei" befindet sich im Stadtkern. Es ist ein unscheinbarer, kleiner und dennoch schöner Platz. Der Platz ist durch mittelalterliche Gebäude geschützt und bekommt auf Grund der Abgeschiedenheit sein unvergleichliches Ambiente. Am Wochenende treffen sich dort Katalonier und führen traditionelle Musik und Volkstänze auf.
Der Plaça d'Espanya wird von 6 Schnellstraßen umgeben und ist ein Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Er zählt zu den größten Plätzen Barcelonas. Auf dem Platz fanden früher öffentliche Hängungen stand. Das Denkmal "España Ofrecida a Dios" befindet sich in der Mitte des Platzes. Ein Highlight ist der riesige Brunnen im Zentrum, der in manchen Nächten sogar beleuchtet wird.
Das Casa Milà wird auch "La Pedrera" genannt und ist eins der letzten großen Projekte, die Gaudí konstruiert hat. Es steht auf der Passeig de Gràcia im Viertel Exeimple und wurde von 1906-1910 errichtet. Von Außen sticht das Haus durch die wellenförmige Fassade heraus. Dies erweckt den Eindruck, als sei das Haus direkt aus einem riesigen Felsen gemeißelt. Pere Milà beauftragte Gaudí ein Mietshaus zu errichten. Die Frau von Pere Milà war nie ganz zufrieden mit dem Erscheinungsbild und ließ nach dem Tod Gaudís den kompletten ersten Stock im konventionellen Stil Ludwig XVI errichten. Es besteht die Möglichkeit das Haus zu besichtigen. Dabei können Sie die wunderschöne Dachterrasse und eine über 100 Jahre alte, komplett eingerichtete, Wohnung besichtigen. Der Besuch des Hauses ist von Montag-Freitag von10:00-20:00 möglich. Der Eintritt beträgt 6 Euro.
Das Casa Battló können Sie nicht besichtigen. Es ist aber allein schon von auf Grund der prachtvollen Fassade sehenswert. Das Gebäude befindet sich am "Passeig de Gràcia" und wurde 1877 errichtet und von 1904-1906 von Antoni Gaudí komplett umgebaut. Die äußere Fassade, die Balkongeländer und die Säulen wirken beim ersten Hinsehen wie ein Skelett.